Wer am liebsten zuhause sportelt,kann auf dem Hometrainer fit werden - und sogar gleichzeitig fernsehen!
Kleine Ziele setzen
„In zwei Wochen will ich eine Kleidergröße weniger haben“. Vergessen Sie solche unrealistischen Ziele! Eine erfolgreiche Änderung Ihrer Ernährungsweise muss nicht in Pfunden pro Zeiteinheit messbar sein. Schon die Umstellung vom Frühstücks-Croissant zum Vollkornbrot mit Frischkäse ist ein Erfolg und kann Sie stolz machen.
Regelmäßig mäßig essen
Gehören Sie zu den Menschen, für die das Mittagessen die erste Mahlzeit des Tages ist? Oder zu denen, die im Büro keine Zeit fürs Essen haben, aber sich abends gierig den Teller vollhäufen? Von solchen Gewohnheiten sollten Sie sich verabschieden, wenn Sie abnehmen möchten. Mit mehreren, dafür kleineren Mahlzeiten pro Tag vermeiden Sie Heißhunger-Attacken.
Hinsetzen und genießen
Machen Sie sich klar, dass Essen etwas Wertvolles ist. Nehmen Sie sich dafür Zeit und genießen Sie es. Und zwar im Sitzen und am Tisch und nicht stehend vor dem Kühlschrank oder nebenbei am Computer. Wenn Sie sich angewöhnen, langsam zu essen statt zu schlingen, werden Sie ein besseres Gespür dafür entwickeln, wann Sie satt sind.
Sparen, wo es nicht weh tut
Jeder hat beim Essen seine eigenen Vorlieben. Auch für Sie gibt es sicher Köstlichkeiten, auf die Sie einfach nicht verzichten wollen. Sie würden alles geben für Süßigkeiten? Dann gönnen Sie sich auch ab und zu welche! Lassen Sie aber dafür die Butter unter der Wurst weg oder die Panade um das Schnitzel. Finden Sie heraus, wie Sie maßvoller essen können, ohne dass es Sie unzufrieden macht.
Wasser ohne Limit trinken
Haben Sie beim Abnehmen nicht nur das Essen im Blick. Wenn Sie von zuckerhaltigen Getränke wie Limonade und Cola auf Wasser umsteigen, können Sie gleich mehrfach punkten. Einerseits sparen Sie Kalorien. Andererseits füllt Wasser den Magen. Wer viel trinkt, wird deshalb mit weniger Essen satt. Außerdem erhöht das Trinken von kaltem Wasser den Energieumsatz, verbraucht also Kalorien.
Aktivität in den Alltag bringen
Zugegeben, der Ratschlag ist nicht neu, aber deshalb nicht weniger hilfreich: Verabschieden Sie sich von zuviel Bequemlichkeit. Benutzen Sie wenn möglich die Treppe, nicht die Rolltreppe. Legen Sie kürzere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Vielleicht lässt sich der große Wocheneinkauf durch mehrere Gänge zum Supermarkt ersetzen, und das Auto kann stehen bleiben? Je aktiver und fitter Sie werden, desto mehr Freude werden Sie auch an Ihrer neuen Mobilität finden.
Walken statt nur talken
Sie möchten sich mit Freunden verabreden? Verlegen Sie das Treffen doch zur Abwechslung mal vom Restaurant ins Schwimmbad oder gehen Sie gemeinsam spazieren. Dabei können Sie miteinander plaudern, bewegt entspannen und Stress abbauen.
Sport mit Spaßfaktor finden
Das beste Sportkonzept nützt nichts, wenn Sie sich jedes Mal widerwillig dazu aufraffen müssen. Finden Sie heraus, welche Sportart Ihnen Spaß macht. Für Naturfreunde eignen sich vielleicht Walking-Runden im Wald. Wer lieber unter Anleitung aktiv wird, ist womöglich im Fitnessstudio gut aufgehoben. Sogar Sport und Fernsehen lassen sich verbinden – wenn der Hometrainer zuhause im Wohnzimmer aufgebaut wird.
In Gesellschaft motiviert bleiben
Besonders gut funktioniert das Abnehmen in Gesellschaft von Gleichgesinnten. In einer Gruppe fühlt jeder die moralische Verpflichtung, die anderen nicht im Stich zu lassen. Wer mal einen „Durchhänger“ hat, den können Sporttreffs und Gespräche motivieren, weiterzumachen.
Andrea Grill / www.diabetes-ratgeber.net;
05.08.2005, aktualisiert am 19.11.2010
Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY
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