Der "Zucker" im Blut ist für unsere Körperzellen ein lebenswichtiger Stoff. Denn aus Traubenzucker (Glukose) gewinnen sie Energie. Das Bauchspeicheldrüsen-Hormon Insulin leistet dazu die Vorarbeit, indem es die im Blut gelöste Glukose in die Zellen schleust.
Bei Menschen mit Diabetes steigt Blutzuckerspiegel aus verschiedenen Gründen an. Typ-1-Diabetiker bilden kein Insulin, sodass der Zucker nicht aus dem Blut in die Zellen gelangt. Typ-2-Diabetiker produzieren zwar genug Insulin, die Zellen sprechen jedoch nicht ausreichend darauf an ("Insulinresistenz"). Die Therapie des Typ-1-Diabetes besteht darin, das fehlende Insulin zu spritzen. Typ-2-Diabetiker können ihre Zuckerwerte senken, indem sie die Insulinresistenz mit regelmäßiger Bewegung und Abbau von Übergewicht verbessern und bei Bedarf zusätzlich blutzuckersenkende Tabletten nehmen bzw. ebenfalls Insulin spritzen.
Für die Qualität der Therapie ist es entscheidend, dass der Diabetiker seinen Blutzuckerverlauf stets im Auge behält und Tabletten- und/oder Insulingaben gemeinsam mit seinem Arzt optimal auf den individuellen Bedarf abstimmt. So bleiben die Blutzuckerwerte möglichst nahe am "Normbereich" von Stoffwechselgesunden. Ein gut eingestellter Blutzucker hilft, Folgeerkrankungen hinauszuzögern oder im besten Fall ganz zu verhindern.
www.diabetes-ratgeber.net;
25.08.2009, aktualisiert am 02.03.2012
Bildnachweis: W&B/Martin Ley
Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z>, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung