Nüchternblutzucker

Der Nüchternblutzucker bezeichnet den Blutzuckerspiegel auf nüchternen Magen. Erhöhte Werte können auf einen Diabetes hinweisen

aktualisiert am 05.06.2015

Stopp: Soll der Blutzucker nüchtern bestimmt werden, sollte man außer Wasser auch nichts trinken

Fotolia/Onoky

Der Nüchternblutzucker bezeichnet den Gehalt von Traubenzucker (Glukose) im Blut, wenn mindestens acht Stunden nichts gegessen und außer Wasser nichts getrunken wurde. Die Bestimmung des Nüchternblutzuckers hilft bei der Diagnose der Zuckerkrankheit Diabetes. Blutzuckerwerte werden in den Maßeinheiten Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben.


  • Normaler Nüchternblutzucker: Bei einem Menschen mit gesundem Stoffwechsel liegt der Nüchternblutzucker unter 100 mg/dl (5,6 mmol/l).
  • Erhöhter Nüchternblutzucker: Bei leicht erhöhten Nüchternwerten zwischen 100 und 125 mg/dl sind weitere Schritte zur Abklärung eines Diabetes nötig, beispielsweise ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT).
  • Diabetes: Beträgt der Nüchtern-Wert bei zweimaliger Testung 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder mehr, liegt ein Diabetes vor.



Bildnachweis: Fotolia/Onoky
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