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Nüchternblutzucker

Der Nüchternblutzucker bezeichnet den Blutzuckerspiegel morgens auf nüchternen Magen. Erhöhte Werte weisen auf einen Diabetes hin


Der Nüchternblutzucker dient zur Diagnose eines Diabetes mellitus

Nüchternblutzucker bezeichnet den morgens vor der ersten Nahrungsaufnahme gemessenen Gehalt von Traubenzucker (Glukose) im Blut. Beim Verdacht auf Diabetes mellitus ist die Bestimmung des Nüchternblutzuckers meist der erste Diagnoseschritt.

Blutzuckerwerte werden in den Maßeinheiten Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben.


Normaler Nüchternblutzucker

Bei einem Menschen mit gesundem Stoffwechsel liegt der Nüchternblutzucker unter 100 mg/dl (5,6 mmol/l).

Erhöhter Nüchternblutzucker

Bei leicht erhöhten Nüchternwerten zwischen 100 und 125 mg/dl sind weitere Schritte zur Abklärung eines Diabetes nötig, beispielsweise ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT).

Diabetes mellitus

Beträgt der Nüchtern-Wert bei zweimaliger Testung 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder mehr, kann die Diagnose Diabetes gestellt werden.

Die Angaben beziehen sich auf Laborwerte, die der Arzt aus dem venösen Blutplasma bestimmt.




Bildnachweis: W&B/Ronald Frommann/Hep-Net9399

www.diabetes-ratgeber.net; aktualisiert am 30.12.2013, erstellt am 05.08.2005
Bildnachweis: W&B/Ronald Frommann/Hep-Net9399

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