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Diabetes Typ 1: Diagnose ohne Zuckerbelastungstest?

Warum ist bei Diabetes Typ 1 meist kein Zuckerbelastungstest nötig, um die Diagnose zu stellen? Aus der "Experten-Sprechstunde Diabetes"


Beim oralen Glukose-Toleranztest wird eine wässrige Lösung mit 75 Gramm Traubenzucker getrunken. Ab einem Zuckerwert von 200 mg/dl (11,1 mmol/l) zwei Stunden später im Venenblut besteht Diabetes

Der Ausbruch eines Diabetes Typ 1 geht in der Regel mit typischen Symptomen wie starker Durst, häufiges Wasserlassen und Abgeschlagenheit einher, die alle durch den anhaltend überhöhten Blutzucker verursacht werden. Ein dann im Labor bestimmter Blutzucker von 200 mg/dl (11,1 mmol/l) oder höher sichert die Diagnose. Lediglich bei einem sich sehr milde und ohne diese Symptome entwickelnden Typ-1-Diabetes, wie er bei Erwachsenen vorkommen kann (Latent Autoimmun Diabetes in Adults, abgekürzt LADA), ist ein Zuckerbelastungstest (oraler Glukose-Toleranztest) sinnvoll. Dieser Test klärt die Situation, wenn vor und nach Mahlzeiten bestimmte Blutzuckerwerte noch nicht hoch genug sind, um eine eindeutige Diabetesdiagnose zu stellen.



Dr. med. Bernd Regling, Diplom-Psychologe und Diabetologe (DDG), Experte der "Sprechstunde Diabetes", in der Sie interessante Fragen, Antworten und Tipps finden, speziell auch zu Diabetes Typ 1


Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
 



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www.apotheken-umschau.de; 17.02.2009, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: Dynamic Graphics/John Foxx

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