• Blutzuckerwerte optimieren: Die Blutzuckerwerte sollten während der Schwangerschaft sehr gut eingestellt sein. Empfohlene Zielwerte:
• Nüchtern und vor den Mahlzeiten: 60 bis 90 mg/dl (3,3 bis 5,0 mmol/l)
• eine Stunde nach dem Essen: unter 140 mg/dl (7,7 mmol/l)
• zwei Stunden nach dem Essen: unter 120 mg/dl (6,7 mmol/l)
• Kontrolle ist besser: Überprüfen Sie Ihr Messgerät während der Schwangerschaft regelmäßig, am besten einmal im Monat, mit Kontroll-Lösung aus der Apotheke (oder vergleichen Sie die Ergebnisse mit denen eines Laborgerätes beim Arzt). So sind Sie sicher, dass die angezeigten Werte auch stimmen.
• Unterzucker verhindern: Der Insulinbedarf schwankt in der Schwangerschaft oft. Messen Sie Ihre Werte daher mindestens sechs- bis achtmal am Tag. Wenn Sie sich um gute Blutzuckerwerte bemühen, steigt das Risiko für Unterzuckerungen. Wenn Sie sich, was gerade in der Frühschwangerschaft nicht selten ist, häufiger übergeben müssen, können Sie kurz wirkendes Insulin erst nach dem Essen spritzen – wenn Sie sicher sind, dass es „drin bleibt“ (geht aber nur, wenn Sie ein Analoginsulin verwenden. Bei herkömmlichem Normalinsulin dauert es länger, bis die Wirkung eintritt, so dass der Blutzucker nach dem Essen zu stark steigen könnte). Dem Kind schaden zu tiefe Zuckerwerte der Mutter übrigens nicht. Trotzdem sollten Sie schwere Unterzuckerungen unbedingt vermeiden.
• Zur Ultraschall-Untersuchung gehen: Laut Mutterschafts-Richtlinien sollte zwischen der achten und zwölften Schwangerschaftswoche eine erste Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) erfolgen. Sie zeigt, ob mit dem Embryo alles in Ordnung ist.
Die zweiten drei Monate