Vitamin D wird unter dem Einfluss von Sonnenstrahlen in der Haut gebildet. In den Wintermonaten steigt daher das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel
Das vor allem als "Knochenhormon" bekannte Vitamin D sorgt nicht nur für ein stabiles Skelett. Es schützt, wie Studien in den vergangenen Jahren immer wieder zeigten, auch vor Diabetes mellitus vom Typ 2. Diesen Zusammenhang bestätigen jetzt Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums in München nach einer Studie, die sie gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Diabetes Zentrums Düsseldorf und der Universität Ulm durchgeführt hatten.
Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass Vitamin D antientzündliche Eigenschaften hat. Entzündungsbotenstoffen, die beispielsweise in Fettzellen im Bauch produziert werden, wird eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Diabetes zugeschrieben.
Der Körper bildet Vitamin D unter dem Einfluss von UV-Strahlen des Sonnenlichtes in der Haut. In den Wintermonaten ist daher das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel besonders hoch.
AB/www.diabetes-ratgeber.net;
27.10.2011, aktualisiert am 28.10.2011
Bildnachweis: istock/northlightimages
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