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ACE-Hemmer


ACE-Hemmer werden vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche eingesetzt

ACE-Hemmer werden in erster Linie zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche eingesetzt. Sie hemmen das Angiotensin-converting-Enzym (ACE). Dadurch blockieren sie die Umwandlung von Angiotensin I in das gefäßverengende Angiotensin II. Die Gefäßspannung sinkt, und damit auch der Blutdruck.

Bei Patienten mit Diabetes können ACE-Hemmer die Entstehung und das Fortschreiten eines Nierenschadens (diabetische Nephropathie) verhindern bzw. verzögern. Dabei spielen neben der blutdrucksenkenden Wirkung noch andere Eigenschaften der ACE-Hemmer eine Rolle. Sie sollten deshalb bei Patienten mit diabetischem Nierenschaden auch dann eingesetzt werden, wenn die Blutdruckwerte nicht erhöht sind.

Zu den möglichen Nebenwirkungen der ACE-Hemmer zählt trockener Reizhusten. In diesem Fall kann auf einen Wirkstoff aus der Gruppe der Angiotensin-Rezeptor-Blocker ausgewichen werden.



www.diabetes-ratgeber.net; 04.12.2008, aktualisiert am 27.04.2011
Bildnachweis: W&B/Martin Ley

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