Disease-Management-Programm

aktualisiert am 11.12.2015

Der koordinierende Arzt – meist ist es der Hausarzt – ist im Disease Management Programm der zentrale Ansprechpartner

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Disease-Management-Programme (DMPs) sind strukturierte Behandlungsangebote für chronisch kranke Menschen. "Disease Management" bedeutet aus dem Englischen übersetzt "Krankheits-Management". Krankenkassen bieten DMPs zu verschiedenen Krankheiten an, darunter auch Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Die DMPs sollen die Versorgung und die Lebensqualität der Patienten verbessern und Folgeschäden aufhalten. Die Patienten werden aktiv in ihre Behandlung eingebunden und lernen so, selbstbestimmt mit ihrer Krankheit umzugehen. Außerdem besuchen sie Schulungen, in denen sie ihr Wissen über die Erkrankung vertiefen.


Ein weiteres Ziel der Programme ist es, die Zusammenarbeit von Hausärzten, Diabetologen und Kliniken zu fördern, die einen Patienten betreuen. So können die Therapiemaßnahmen besser koordiniert und unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Die Teilnahme an einem DMP ist freiwillig. Häufig sprechen Ärzte die Patienten auf diese Möglichkeit an. Wer selbstständig an einem DMP teilnehmen möchte, sollte sich am besten an seinen betreuenden Arzt wenden.



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