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Hautpflege

Frau vor dem Spiegel

Eine besonders sorgfältige Hautpflege - bei Diabetes ein "Muss"

Trockene Haut ist häufig bei Diabetes mellitus. Denn infolge einer unzureichenden Einstellung mit überhöhten Blutzuckerwerten kann es zu Schäden an den kleinsten Blutgefäßen und Nerven der Haut – und damit zu einer Mangelversorgung – kommen. Auch die Schweißbildung ist dabei häufig eingeschränkt oder sogar aufgehoben. Wenn der Kühleffekt durch den Schweiß fehlt, kommt es zu einer Überwärmung und damit Austrocknung der Haut. Dadurch wird sie besonders verletzlich, so dass eine sorgfältige Hautpflege erforderlich ist.

 

Dabei gilt Folgendes:

  • Eine kurze, lauwarme Dusche und nicht zu intensives Einseifen sind einem Bad vorzuziehen.
  • Zur Reinigung eignen sich Baby- oder Cremeseifen beziehungsweise rückfettende Seifen und Syndets.
  • Man sollte sich gründlich abtrocknen, aber nicht durch heftiges Rubbeln, sondern durch Abtupfen, um die Haut nicht zu verletzen.
  • Nach jedem Duschen sollte die Haut mit Emulsionen vom Typ Wasser-in-Öl eingecremt werden, die auch reichlich Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff (Urea) oder Kollagen enthalten.
  • Sehr trockene Haut wird mit pflegenden Ölen behandelt.
  • Für die Nacht empfehlen sich fett- und nährstoffreiche Nachtcremes.

 

In der Apotheke gibt es Pflegemittel, die von Menschen mit Diabetes besonders gut vertragen werden.



www.diabetes-ratgeber.net; 05.08.2005, aktualisiert am 27.06.2010
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