33 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes kennen ihren eigenen HbA1c-Wert nicht. Das ist das Ergebnis einer Fragebogenaktion des Unternehmens Novo Nordisk zusammen mit der Deutschen Diabetes-Stiftung.
Der HbA1c-Wert spiegelt den Anteil des verzuckerten, roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin, Hb) am Gesamthämoglobin wieder. Je höher der Blutzuckerspiegel über einen gewissen Zeitraum steigt, desto höher steigt auch der HbA1c-Wert. Er gibt Aufschluss über den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten acht bis zwölf Wochen (das entspricht etwa der Lebensdauer der roten Blutkörperchen, die ständig neu gebildet werden).
Der HbA1c-Wert liefert damit, neben der Blutzuckermessung, wichtige Informationen, die dabei helfen, die Qualität der Diabetestherapie zu beurteilen. Bei gesunden Menschen liegt der HbA1c-Wert normalerweise zwischen 4,5 und 6 Prozent. Bei Menschen mit Diabetes sollte er im allgemeinen nicht über 6,5 Prozent liegen. Denn je höher der HbA1c-Wert, desto höher ist auch das Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen.
Weniger als die Hälfte der Befragten (43 Prozent) gaben an, eine strukturierte Diabetes-Schulung erhalten zu haben. Obwohl Lebensstiländerungen und Gewichtsabnahme als erste Maßnahme noch vor jeder medikamentösen Behandlung im Vordergrund stehen, waren die meisten Umfrage-Teilnehmer übergewichtig oder adipös.
AB / www.diabetes-ratgeber.net;
21.10.2011, aktualisiert am 24.10.2011
Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber
Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z>, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Arzt- Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung