Drucken

Kußmaul-Atmung

Die Kußmaul-Atmung bezeichnet ein auffälliges, tiefes Atmen. Sie kann bei Menschen mit Diabetes im Zuge einer ketoazidotischen Stoffwechselentgleisung auftreten


Ein Azetontest gibt Aufschluss, ob eine Ketoazidose vorliegen könnte

Als Kußmaul-Atmung bezeichen Ärzte eine sehr tiefe, pausenlose, rhythmische Atmung. Sie ist benannt nach dem deutschen Arzt Adolf Kußmaul, dem diese Atemform 1874 erstmals bei Patienten aufgefallen war.

Die Kußmaul-Atmung ist bei Menschen mit Diabetes ein Hinweis auf eine Ketoazidose. Bei dieser kommt es wegen einem Insulinmangel zu einer Übersäuerung des Blutes. Durch die vertiefte Atmung versucht der Körper, über die Lungen Kohlendioxid abzugeben und damit der Übersäuerung entgegenzuwirken.




Bildnachweis: W&B/Schneider&Sporrer

www.diabetes-ratgeber.net; aktualisiert am 22.10.2014, erstellt am 21.12.2009
Bildnachweis: W&B/Schneider&Sporrer

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages