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Brot selbst backen

Knusprige Brote mit duftender Kruste und zarter Krume oder herzhafte Brötchen können Sie leicht selbst backen

Damit das Selbstgebackene auch gut gelingt, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Teige mit Hefe oder Sauerteig brauchen Wärme, um aufzugehen. Wärmen Sie die Teigschüssel mit heißem Wasser an. Stellen Sie den Teig an die Heizung oder in den leicht aufgeheizten Backofen (etwa 30°C). Je länger der Teig geht, desto lockerer wird das Brot. Zucker, Honig oder Rübensirup bringen die Hefe in Schwung. Apfelessig lockert den Teig zusätzlich.
  • Damit sich alle Zutaten gut vermischen, müssen Sie den Teig zuerst 10 bis 15 Minuten gründlich kneten. Mit eine leistungsstarken Küchenmaschine ist das weniger anstrengend. Allerdings muss der Teig danach von Hand noch solange nachgeknetet werden, bis er elastisch ist und nicht mehr an den Händen klebt. Ist der Teig zu klebrig, hilft etwas Mehl. Ist er zu trocken, etwas lauwarme Flüssigkeit. Je höher die Typenzahl des Mehls, desto mehr Flüssigkeit braucht der Teig. Auf einer dünn mit Mehl oder Schrot bestreuten Arbeitsfläche lässt sich der Teig am besten kneten.
  • Brote und Brötchen gehen besonders gut auf, wenn Sie sie vor dem Backen mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief längs, quer, diagonal, stern- oder rautenförmig einritzen.
  • Eine feuerste, mit Wasser gefüllte Schale auf dem Backofenboden gibt Brot oder Brötchen eine schöne, nicht zu harte Kruste. Mit Milch, Wasser oder Öl verquirltes Eiweiß oder Eigelb auf dem Teigling verleiht dem Backwerk zusätzlich eine glänzende Oberfläche. Mit Milch oder Wasser verquirltes Eiweiß oder Eigelb ist auch ein super Kleber für Flocken und Nüsse, die die Oberfläche dekorieren.
  • Brotteig braucht eigentlich kein Fett. Etwas Öl lässt das Backwerk jedoch nicht so schnell austrocknen. Kürbiskern-, Walnuss-, Haselnuss- oder Olivenöl geben dem Brot ein besonderes Aroma. Das wichtigste Brotgewürz ist Salz. Profis verwenden 1 Esslöffel pro 500 Gramm Mehl.
  • Brotbackautomaten ersparen das Kneten und vereinfachen die übrigen Arbeitsschritte bis zum fertigen Brot. Mischen, Kneten und Backen geschehen vollautomatisch. Ein Teigcheck während des Knetens ist jedoch auch beim Automaten unerlässlich. Wer sich für ein solches Gerät entscheidet, sollte auf jeden Fall die Gebrauchsanweisung beachten.
  • Brote und Brötchen nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das Brot am besten im Brotkasten oder einem speziellen Behälter aus Keramik aufbewahren.


Diabetes Ratgeber; 28.09.2007, aktualisiert am 29.03.2012
Bildnachweis: Fotolia/Schlierner

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