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Stevia


Die Stevia-Pflanze stammt aus Südamerika. Dort wird sie seit Jahrzehnten als Süßungsmittel verwendet

Die aus Südamerika stammende Pflanze Stevia ("kaa jheééand") ist bei uns auch als Honigblatt oder Süßkraut bekannt. Extrakte aus den Blättern der Pflanze (Steviaglykoside) süßen etwa 300mal stärker als Zucker, sind kalorienfrei und nicht kariesfördernd.

In Ländern wie Brasilien und Japan ist Stevia seit Jahrzehnten als Nahrungsmittelzusatz und Zuckerersatz erhältlich. In Deutschland dürfen Auszügen aus der Stevia-Pflanze von Dezember 2011 als Süßstoff, zum Beispiel in zuckerfreien Lebensmitteln oder in Süßwaren, zugesetzt werden.

Zulässige Tagesdosis setzt Grenzen für Lebensmittel-Hersteller

Dieser Entscheidung der EU-Kommission war ein langes Zulassungsverfahren vorausgegangen. 2010 hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgestellt, dass den Stevia-Extrakten keine Gesundheitsrisiken ausgehen, und damit die Zulassung ermöglicht.

In Lebensmitteln dürfen hierzulande bis auf weiteres allerdings nur vergleichsweise geringe Mengen verwendet werden. Die EFSA hat die zulässige Tagesdosis (Acceptable Daily Intake, ADI) für die Stevia-Süße bei 4 Milligramm pro Kilo Körpergewicht festgesetzt. Auch dürfen Landwirte das Süßkraut derzeit noch nicht anbauen.



www.diabetes-ratgeber.net; 29.09.2011, aktualisiert am 23.11.2011
Bildnachweis: Panthermedia/Heike R.

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