Zuckeralkohole

Zuckeralkohole haben weniger Kalorien als Zucker. Sie zählen zu den Zuckeraustauschstoffen
02.12.2015

Der Zuckeralkohol Sorbit ist in vielen Süßwaren enthalten, etwa in Gummibärchen

Thinkstock/Ablestock

Zuckeralkohole zählen zu den Zuckeraustauschstoffen. Das heißt, sie haben eine ähnliche Süßkraft wie Zucker, enthalten aber weniger Kalorien. Zuckeraustauschstoffe sind nicht zu verwechseln mit Süßstoffen, die meist eine deutlich höhere Süßkraft besitzen, aber völlig oder praktisch kalorienfrei sind.

Zu den Zuckeraustauschstoffen gehören unter anderem Fruktose, Sorbit, Xylit, Maltit und Mannit. Sie sind zum Teil von Natur aus in verschiedenen Nahrungsmitteln enthalten. Sie werden aber auch industriell hergestellt.

Unangenehme Nebenwirkung: Blähungen

Die Zuckeralkohole unterscheiden sich in ihrer Süßkraft, süßen aber in der Regel schwächer als Haushaltszucker (Saccharose). Sie können schon in relativ geringen Mengen Blähungen, Durchfall und sogar Bauchkrämpfe hervorrufen.

Außerdem verwertet der Körper Zuckeralkohole überwiegend unabhängig von Insulin. Daher dienten sie früher häufig als Bestandteil von Diabetiker-Lebensmitteln.


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