Ständig kalte Füße sind für viele Menschen eine unangenehme Begleiterscheinung des Winters. Gehören Sie auch zu den Dauer-Fröstlern? Dagegen können Sie aktiv so einiges tun. Für Diabetiker gibt es allerdings ein paar Besonderheiten zu beachten.
Was tun?
Was lassen?
Wann zum Arzt?
Wenn Sie ein ständiges Kältegefühl an den Füßen haben, die Füße beim Anfassen aber warm sind und die Haut möglicherweise blass oder bläulich verfärbt ist, sollten Sie einen Diabetologen aufsuchen. Denn die Missempfindungen und Hautveränderungen sind Alarmsignale für Nervenschäden und Durchblutungsstörungen, mit denen ein diabetisches Fußsyndrom einhergeht - eine häufige Folge eines dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegels. Betreuung und Therapie gehören in die Hände von Spezialisten, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und Folgeschäden zu vermeiden.
Gymnastik gegen kalte Füße
Übung 1
Stellen Sie sich hinter einen Stuhl auf ein fest gerolltes Handtuch und halten Sie sich an der Lehne fest. Verlagern Sie das Gewicht auf die Fußballen, dann auf die Fersen. Rollen Sie dabei die Fußgewölbe über das Handtuch. 10-mal wiederholen. Nun rechtes Bein heben und auf dem linken Fuß balancieren. Verlagern Sie das Gewicht nach vorne, nach hinten und auch auf die Außen- und Innenkante des Fußes. Zur anderen Seite wechseln.
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Übung 2
Nehmen Sie auf einem Stuhl Platz, setzen Sie im Wechsel Hacke und Spitze der Füße auf. Rechte Hacke und linke Spitze gleichzeitig, dann linke Hacke und rechte Spitze. 20-mal wiederholen.
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Übung 3
Lassen Sie sich auf der Handtuchrolle nieder, und halten Sie die Beine in hüftweitem Abstand ausgestreckt am Boden. Die Füße strecken, bis der Fußspann sich lang anfühlt. Nicht die Zehen einziehen, nicht überstrecken. Wieder locker lassen. 15-mal wiederholen.
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Übung 4
Legen Sie die Kante eines Handtuchs unter die rechte große Zehen. Ziehen Sie das Fußlängsgewölbe hoch und dadurch das Handtuch Richtung Grundgelenk. Wiederholen Sie diese Raupenbewegung 10-mal, dann Fuß wechseln.
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Übung 5
Stelen Sie die Füße hüftweit nebeneinander. Heben Sie die Zehen, bis sich das Großzehengelenk deutlich gegen den Boden drückt. Heben Sie das Fußgewölbe an und verlagern Sie so viel Gewicht auf die Außenseite des Vorfußes, dass Groß- und Kleinzehenballen gleichmäßig belastet sind. Die Zehen weich auf den Boden zurücklegen. Spüren Sie nun drei Punkte, die sich auf den Boden drücken: den Ballen des großen und kleinen Zehs und die Ferse. Über fünf Atemzüge halten.
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Übung 6
Seitlich zum Stuhl oder zu einer Wand stellen. Klemmen Sie einen Tennisball zwischen die Füße unterhalb der Innenknöchel. Aufrichten. Mit einer Hand festhalten. Einatmen, Wirbelsäule strecken, Bauchnabel sanft zurückziehen. Beim Ausatmen die Fersen heben. Beim Einatmen auf den Ballen stehen bleiben, beim Ausatmen Fersen absenken. Die Bewegung exakt mit der Atmung koordinieren. 10-mal.
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www.diabetes-ratgeber.net;
02.12.2011
Bildnachweis: W&B/Bernhard Limberger, W&B/ B.Limberger, iStock/ Piccerella
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