LDL-Cholesterin

LDL-Cholesterin gilt als das schädliche Cholesterin im Blut. Erhöhte Werte begünstigen gefährliche Kalkablagerungen in den Gefäßen
aktualisiert am 23.10.2014

LDL steht für Low Density Lipoprotein und bezeichnet Fett-Eiweiß-Teilchen (Lipoproteine) niedriger Dichte (low density). LDL hat unter anderem die Aufgabe, das Cholesterin im Blut von der Leber in den restlichen Körper zu befördern.

LDL-Cholesterin und Ablagerungen an Gefäßwänden

Ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen kann. Das gilt vermutlich vor allem, wenn gleichzeitig der Gegenspieler, das HDL-Cholesterin, erniedrigt ist. Dieses transportiert Cholesterin aus den Gefäßen zur Leber und wirkt der Gefäßverkalkung entgegen.


Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt als Behandlungsziel beim Typ-2-Diabetes einen LDL-Cholesterinwert von unter 100 mg/dl. Unter Umständen, etwa nach einem Herzinfarkt, können auch niedrigere Werte sinnvoll sein.

Was bei erhöhten LDL-Cholesterinwerten hilft

Das LDL-Cholesterin lässt sich mit bestimmten Medikamenten senken, insbesondere sogenannten Statinen. Zudem beeinflusst regelmäßige körperliche Bewegung und eine Ernährungsweise mit wenig tierischem Fett den Cholesterinspiegel günstig.



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