Nasenbluten schnell stoppen

Nasenbluten sieht oft schlimm aus, ist aber meist harmlos. Was Sie selbst dagegen tun können, wann Sie einen Arzt brauchen
von Daniela Pichleritsch, 24.07.2017

Vorsicht: Nicht zu heftig schnäuzen!

Thinkstock/Pixland

1. Das können Sie selbst tun

Gerade sitzen. Kopf nach vorne beugen. Einen feuchten, kalten Wasch­lappen oder eine kühle Kompresse (Tuch als Hautschutz) in den Nacken legen. Mit Daumen und Zeigefinger sanft die Nase zudrücken, etwa drei bis fünf Minuten lang. Blutet es weiter: wiederholen. Blutet es dann immer noch: zum HNO-Arzt!

Rufen Sie bei einer sehr starken, unstillbaren Blutung den Rettungsdienst: 112

Bestimmte Krankheiten wie Bluthochdruck oder Gerinnungsstörungen erhöhen das Risiko für Nasenbluten. Auch Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, etwa ASS, fördern dies. Die Blutung lässt sich oft schlechter stoppen. Gehen Sie bei häufigem Nasenbluten zum Arzt!


2. So hilft der HNO-Arzt

Der Arzt stoppt die Blutung, indem er das verletzte Gefäß verödet. Gelingt das nicht, kann eine Tamponade helfen.

Nasenbluten vorbeugen

Mit den folgenden drei Tipps schützen Sie die Nase vor Austrocknung:

  • Nasenspray: Trockene Schleimhäute begünstigen Nasenbluten. Vorbeugend helfen salzhaltige Sprays aus der Apotheke
  • Nasensalben, z. B. mit Dexpanthenol, pflegen und fördern die Wundheilung, wenn bereits Nasenbluten aufgetreten ist. Ihr Apotheker berät Sie zu geeigneten Präparaten
  • Genug trinken hält die Nasen­scheimhäute feucht. Vermeiden Sie heftiges Schnäuzen. Dadurch können feine Gefäße in der Nase einreißen

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