Diabetes zieht auch die Haut in Mitleidenschaft. Sie braucht deshalb besonders sorgfältige Pflege. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt
Bei Diabetes braucht die Haut besonders viel Pflege, denn sie neigt zu Trockenheit und altert schneller
Eine trockene, juckende Haut ist manchmal das erste Zeichen eines beginnenden Diabetes. Der Körper versucht, überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden. Dabei verliert er Wasser, die Haut trocknet aus. Nach langjährigem Diabetes ist deshalb die Haut bei vielen Menschen trocken und empfindlich. Vor allem Unterschenkel und Füße sind betroffen.
Dabei spielen vermutlich eine Reihe von Gründen eine Rolle:
In den folgenden Kapiteln erfahren Sie, worauf Sie bei der täglichen Pflege achten sollten und warum besonders die Fußpflege sehr wichtig ist. Außerdem: Die richtige Hautpflege im Sommer und im Winter und Tipps, wie Sie Hautinfektionen – ob Fußpilz oder Vaginalmykose – vorbeugen und behandeln können.
Querschnitt durch die Haut: die Abbildung (zum Vergrößern in das Lupensymbol links oben klicken) zeigt die drei Schichten, aus denen die Haut aufgebaut ist: Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. Bei Diabetes können sowohl die Blutgefäße, die die Haut versorgen, als auch die Nervenfasern, die zum Beispiel für die Funktion der Schweiß- und Talgdrüsen verantwortlich sind, beeinträchtigt sein.
www.diabetes-ratgeber.net;
25.11.2009, aktualisiert am 10.07.2010
Illustration: W&B/ Swen Sallwey, iStock/pixhook
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