Eine Herzschwäche betrifft nicht nur den Herzmuskel, sondern wirkt sich auf alle Organe aus. Mehr zur passenden Therapie
Arzneien können das Herz entlasten
Zur Behandlung werden ganz unterschiedliche Wirkstoffe eingesetzt, die in den meisten Fällen kombiniert werden müssen:
- ACE-Hemmer senken den Blutdruck und entlasten so das Herz. Außerdem verbessern sie die Elastizität des Herzmuskels.
- AT-1-Antagonisten wirken ähnlich wie ACE-Hemmer und können als Alternative eingenommen werden.
- Betablocker schützen das Herz vor Stresshormonen. Es schlägt ruhiger und braucht weniger Sauerstoff.
- Diuretika sorgen dafür, dass der Körper über die Nieren mehr Flüssigkeit ausscheidet. So schwemmen sie Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) aus. Dadurch wird das Herz entlastet.
- Aldosteron-Antagonisten entwässern ebenfalls den Körper. Sie werden vor allem bei höhergradiger Herzschwäche eingesetzt.
- Digitalis steigert die Kraft des Herzmuskels und senkt die Herzfrequenz.
- Pflanzliche Helfer: In leichten Fällen von Herzschwäche helfen Weißdorn-Präparate aus der Apotheke. Präparate mit Omega-3-Fettsäuren wirken der Arterienverkalkung entgegen.
Birgit Ruf, Diabetiker Ratgeber / GesundheitPro;
19.09.2008, aktualisiert am 26.06.2010
W&B/Martin Ley
Anzeige