Insulinresistenz

Bei einer Insulinresistenz sprechen die Körperzellen schlechter auf das Hormon Insulin an. Sie ist Ausgangspunkt für einen Typ-2-Diabetes

aktualisiert am 27.03.2015

Übergewicht und Insulinresistenz treten häufig gemeinsam auf

Stockbyte/RYF

Ist die Wirksamkeit des Hormons Insulin eingeschränkt, sprechen Mediziner von einer Insulinresistenz oder Insulinunempfindlichkeit. Insulin spielt eine wichtige Rolle im Zuckerstoffwechsel. Es dockt an Rezeptoren auf der Oberfläche der Körperzellen an und fördert die Aufnahme von Glukose (Traubenzucker) aus den Blutgefäßen in die Zellen. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel.

Insulinresistenz kann zu Typ-2-Diabetes führen

Bei der Insulinresistenz sprechen die Zellen schlechter auf das Hormon an, sodass diese zu wenig Zucker aufnehmen. Der Blutzuckerspiegel steigt, letztlich kann ein Typ-2-Diabetes entstehen.


Die biochemischen Prozesse, die zu einer Insulinresistenz führen, sind noch nicht endgültig geklärt. Erbliche Faktoren, Übergewicht, vor allem in Form von Bauchfett, sowie Bewegungsmangel können die Entstehung eines Diabetes Typ 2 begünstigen. Der Abbau von Übergewicht und viel Bewegung zählen deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen, um der Zuckerkrankheit vorzubeugen. Oft lassen sich so auch die Butzuckerwerte bei einem bereits bestehenden Diabetes Typ 2 verbessern.



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