Was ist C-Peptid?
In den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse wird das blutzuckersenkende Hormon Insulin gebildet. Dabei entsteht zunächst Proinsulin, das in Insulin und C-Peptid gespalten wird. Lange glaubte man, dass C-Peptid im Blut keine Funktionen hat. Inzwischen steht fest, dass es zahlreiche Stoffwechselprozesse beeinflusst.
Wann wird C-Peptid gemessen?
Es ist nur in seltenen Fällen nötig, die C-Peptid-Menge im Blut zu bestimmen. Dies kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn beurteilt werden soll, wie viel Insulin die Bauchspeicheldrüse noch produziert. Insulin lässt sich im Blut nämlich wesentlich schwieriger messen als C-Peptid – unter anderem deshalb, weil es in der Leber rasch abgebaut wird.
Wie hoch ist der Wert normalerweise?
Abhängig vom Testverfahren gilt im Allgemeinen ein Nüchternwert (nach zwölfstündigem Fasten) zwischen 0,4 und 2,0 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter) als normal. Werte unter 0,2 ng/ml weisen auf einen Insulinmangel hin.
Daneben gibt es Tests, bei denen das C-Peptid entweder nach dreitägigem Fasten gemessen wird, oder nachdem die Bauchspeicheldrüse durch Gabe von Traubenzucker (Glukose) oder eines speziellen Hormons (Glukagon) stimuliert wurde.
www.diabetes-ratgeber.net;
17.03.2011
Bildnachweis: W&B/Thomas Rathay/RYF
Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z>, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung