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Was Sie selbst tun können

Wie Sie selbst dazu beitragen können, dass sich keine Neuropathie bildet oder dass sich die Symptome nicht weiter verschlechtern


Wenn Sie auf Zigaretten verzichten, schalten Sie einen wichtigen Risikofaktor für Nervenschäden aus

Hundertprozentigen Schutz davor, einen diabetesbedingten Nervenschaden zu entwickeln, gibt es nicht. Selbst bei optimaler Blutzuckerkontrolle erkranken manche Menschen trotzdem. Dennoch gibt es verschiedene Faktoren, die das Risiko für eine Neuropathie erhöhen.

So tun Sie ihren Nerven Gutes:

  • Achten Sie auf normnahe Blutzuckerwerte
  • Reduzieren Sie Übergewicht
  • Rauchen Sie nicht
  • Trinken Sie keinen oder nur mäßig Alkohol
  • Achten Sie auf normale Blutdruckwerte (130 bis 140 zu 80 bis 85mmHg, optimal um 130 zu 80 mmHg)
  • Lassen Sie Ihre Blutfettwerte kontrollieren und gegebenenfalls behandeln
  • Lassen Sie sich mindestens einmal jährlich beim Arzt auf Anzeichen einer Neuropathie untersuchen

Komplikationen verhindern: Das diabetische Fußsyndrom

Da eine Neuropathie die Wahrscheinlichkeit für ein diabetisches Fußsyndrom (schlecht heilende Fußgeschwüre mit hohem Amputationsrisiko) deutlich erhöht, sollten Sie wachsam sein:

  • Inspizieren Sie Ihre Füße täglich, insbesondere wenn bereits eine Neuropathie bekannt ist und Sie auch an Durchblutungsstörungen leiden.
  • Achten Sie auf die richtige Fußpflege.
  • Zeigen Sie selbst kleinste Verletzungen rechtzeitig dem Arzt. Wegen der Empfindungsstörung, in Verbindung mit einem erhöhten Infektionsrisiko und einer schlechten Wundheilung infolge des Diabetes, können sich in kurzer Zeit beträchtliche Geschwüre entwickeln, die Gewebe und Knochen angreifen.



Bildnachweis: Panthermedia/Kati Neudert
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www.diabetes-ratgeber.net; 26.08.2009, aktualisiert am 14.03.2012
Bildnachweis: Panthermedia/Kati Neudert

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