7 Sport-Tipps für Neustarter

Ihr Neujahrsvorsatz heißt „mehr Bewegung“? Sie sind Anfänger? Wir verraten, wie Sie den Einstieg in ein aktiveres Leben schaffen. Das Wichtigste: Sport soll Spaß machen!

von Birgit Ruf, 06.01.2016

Wetterfest: Schwimmen geht das ganze Jahr über – im Frei- oder Hallenbad

Jupiter Images GmbH/Polka dot

1. Realistisch bleiben

Wer jahre- oder vielleicht sogar jahrzehntelang keinen Sport gemacht hat, sollte es langsam angehen. Sonst besteht das Risiko, dass man sich übernimmt.

Tipp: Erst zum Arzt. Ein "Sport-Check", zu dem auch ein Belastungs-EKG gehört, zeigt, welche Anstrengung erlaubt ist, ohne das Herz zu gefährden. Bei Dia­betes ist diese Untersuchung besonders wichtig, da die typischen Warnzeichen eines Herzinfarktes ausbleiben können.


2. Neugier lohnt sich

Sie haben keine Lust, täglich durch den Stadtpark zu walken? Radfahren macht Ihnen auch keinen Spaß, und das nächste Hallenbad ist viel zu weit weg? Dann werden Sie kreativ! Informieren Sie sich, zum Beispiel bei der Volkshochschule oder bei Ihrer Krankenkasse, über sportliche Alternativ-Angebote. Die gibt es fast überall. Ob Fechten, Aikido, Steh-Paddeln oder Tango: Erlaubt ist, was Spaß macht. Nur dann bleibt man auch dabei.

Tipp: Bei vielen Kurs-Anbietern gibt es "Schnuppertermine". So können Sie ausprobieren, ob Ihnen das Angebot liegt.

3. Sporttermine vereinbaren

Sporteln Sie nicht allein, sondern animieren Sie Freunde oder Kollegen mitzumachen. Das bringt mehr Spaß – und einen vereinbarten Termin sagt man auch nicht so leicht ab.

Tipp: Vierbeiner sind ideale Fitnesspartner für Walker oder Jogger. Vielleicht wird der Nachbarshund ja bald Ihr bester Freund?

4. Schön sportlich

Eine weiche Yogamatte, ein Fahrrad mit ultra­leichtem Carbonrahmen, ein rückenfreundlicher Wanderrucksack samt Teleskopstöcken: Bei vielen Sportarten ist eine gute Ausrüstung unentbehrlich. Darüber hinaus verbessert sie bei vielen Menschen die Motivation, aktiv zu werden.

Tipp: Gönnen Sie sich ein schickes Outfit auch bei Sportarten, die keine spezielle Ausrüstung erfordern. Extras wie Schrittzähler oder MP3-Spieler für Musikbegleitung zählen ebenfalls!

5. Regelmäßig aktiv

Das Ziel ist klar: Fitness, Muskeln, Ausdauer, so schnell wie möglich. Also am Wochenende rauf aufs Rad und ab in die Berge. Und zwar so richtig – es muss ja schließlich für die ganze Woche reichen. Doch wer sein Trainingsziel auf diese Weise angeht, wird es kaum erreichen und riskiert zudem Gesundheitsprobleme.

Tipp: Machen Sie Sport nicht zum Wochenend-Ereignis, sondern zur täglichen Routine – an fünf Tagen in der Woche, jeweils mindestens 30 Minuten. Das zahlt sich aus: Die günstigen gesundheitlichen Effekte stellen sich nur bei regelmäßiger Bewegung ein.

6. Langsam steigern

Setzen Sie sich kleine Ziele. Wer zum Beispiel mit dem Laufen beginnt, sollte mit vielen kurzen Einheiten anfangen. Eine Minute joggen, fünf Minuten gehen. Zu viel Ehrgeiz mündet schnell in Frust.

Tipp: Machen Sie bei einem ärztlich betreuten Einsteiger-Programm mit, zum Beispiel "Lauf 10" oder "Diabetes Programm Deutschland".

7. Draußen oder drinnen?  

Der Hometrainer ist geliefert und aufgebaut. Doch nach ein paar Tagen wird die Lust immer geringer, ihn zu benutzen. Diese Erfahrung haben Sie vielleicht auch schon gemacht. Oder steht das Gerät im muffigen Hobbyraum im Keller? Falls nicht, hilft möglicherweise der "Tatort", Sie beim Strampeln bei Laune zu halten. Oder Sie sind ganz einfach kein "Indoor"-Typ und bewegen sich doch lieber draußen in der Natur.

Tipp: Schlechtes Wetter ist (meistens) keine Ausrede für Sport im Freien. Und falls es doch einmal in Strömen gießt: Da war ja noch der Hometrainer!



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