Her mit Hantel, Schwingstab, Kraftband: Die handlichen Trainer können Sie fast überall anwenden, auch wenn sie den Besuch eines guten Fitnessstudios mit fachlicher Beratung nicht ersetzen. „Wer die Geräte falsch benutzt, kann sich auch schaden“, warnt Thomas Töpfer, zertifizierter Diabetes-Trainer aus Dresden. „Lassen Sie sich vorher zeigen, wie man sie richtig bedient.“ Ein Überblick über die „Fitness-Minis“.
Handliche Trainingshelfer
Schwingstab: Mit Schwung zu mehr Stärke
Anfangs bedarf es etwas Übung. Wer den Dreh raus hat, kann mit dem etwa eineinhalb Meter langen Schwingstab Muskeln, Koordination und Kraftausdauer gleichzeitig trainieren. Vorsicht: „Menschen mit Neuropathie merken oft nicht, wenn sie sich überfordern“, so Töpfer. Deshalb den richtigen Trainingsablauf zeigen lassen.
Das wird trainiert: Tiefer liegende kleine Muskeln. Besonders geeignet, um Rücken und Arme zu stärken.
Kosten: Ab etwa 30 Euro.
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Stepper: Schrittweise die Ausdauer trainieren
Fernsehen oder Musik hören und nebenher fit werden? Mit dem Stepper klappt’s. Allerdings sollte man sich beim Kauf sorgfältig beraten lassen. Denn Billig-Stepper sind oft schlecht gefedert und gehen auf die Gelenke. Wählen Sie ein Gerät mit Griff – das sorgt für bessere Balance.
Das wird trainiert: Herz-Kreislauf-System.
Kosten: Einen Stepper mit Hydraulik gibt es ab etwa 250 Euro.
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Hula-Hoop-Reifen: Der Dreh für einen straffen Bauch
Ein spaßiger Kult-Klassiker meldet sich zurück: Hula-Hoop-Reifen trainieren den ganzen Körper. Inzwischen gibt es sie in Spezialvarianten, etwa mit Gewichten und Massage-Noppen. Manche Fitnessstudios bieten spezielle Kombinations-Workouts an, zum Beispiel Hoopilates, das Hula Hoop und Pilates verbindet.
Das wird trainiert: Bauch, Beine, Po und Rückenmuskeln. Sorgt außerdem für ein gutes Balance-Gefühl.
Kosten: Ab ca. 20 Euro.
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Hanteln: Handliche Kraftmeier
Es gibt sie in Dutzenden Varianten: leicht, schwer, als Kurz- oder Langversion. Achtung: Gerade anfangs verführen Hanteln zu Höchstleistungen, gigantischen Muskelkater inklusive. Und: Im Bewegungsablauf kann man viel falsch machen, deshalb unbedingt von einem Trainer zeigen lassen, wie es geht.
Das wird trainiert: Hanteln sind vielseitig einsetzbar, daher für alle Muskelgruppen geeignet.
Kosten: Für ein Paar einfache Hanteln ca. 10 Euro.
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Balancetrainer: Alles im Gleichgewicht
Ganz schön wackelig – aber effizient! Auf dem Balancetrainer muss man ständig darauf achten, dass man nicht umkippt. Gut für die Muskeln!
Das wird trainiert: Das Gleichgewichtsgefühl verbessert sich. Das ist günstig für Menschen, die sturzgefährdet sind, weil sie etwa unter Osteoporose leiden. Außerdem werden die Muskeln in Beinen, Rumpf, Rücken und Bauch gestählt.
Kosten: Ab etwa 60 Euro.
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Therapieband: Immer unter Spannung!
Ein Fitnessgerät im Ultraleicht-Format: Das Therapieband passt sogar in die Handtasche. Damit die Übungen wirken, muss das Band ständig unter Spannung bleiben. Wichtig, wie bei allen Muskeltrainings: vorher aufwärmen, indem man zum Beispiel fünf Minuten stramm auf der Stelle marschiert. Die „Mini-Trainer“ gibt es in verschiedenen Stärken.
Das wird trainiert: Lässt sich fürs Krafttraining am ganzen Körper einsetzen.
Kosten: Ab etwa 15 Euro für Einsteiger. Stärkere Bänder sind etwas teurer.
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Anne-Bärbel Köhle / Diabetes Ratgeber;
08.05.2012
Bildnachweis: Action Press/Ullstein Bild, Jump/Renate Forster, Thinkstock/Hemera, Fotolia/Picture Factory, Prisma/ Supraphoto
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