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Wie sich der Körper bei einer Hypoglykämie hilft

Wenn der Blutzuckerspiegel zu weit sinkt, aktiviert der Körper eine ganze Reihe verschiedener Hormone, die die Zuckerspeicher der Leber öffnen und dafür sorgen, dass der Blutzucker wieder steigt


Sinkt der Blutzucker, schüttet der Körper Hormone aus, die ihn wieder erhöhen – unter anderem den Insulin-Gegenspieler Glukagon aus der Bauchspeicheldrüse

Wenn der Blutzuckerspiegel einen Wert von etwa 70 mg/dl (3,9 mmol/l) unterschreitet, beginnen bei Stoffwechselgesunden die Mechanismen der Gegenregulation. Damit versucht der Körper, den Blutzucker wieder anzuheben.

Zunächst drosselt die Bauchspeicheldrüse die Insulin-Ausschüttung. Sinkt der Blutzucker trotzdem weiter, werden die Hormone Adrenalin und Glukagon ausgeschüttet, später auch die Hormone Cortisol, Noradrenalin und Wachstumshormon. Sie bewirken, dass Glukose (Traubenzucker) aus den Glukose-Vorräten der Leber (Glykogen-Depots) ins Blut abgegeben wird.



An der Gegenregulation sind verschiedene Hormone beteiligt. Sie mobilisieren Zucker aus den Speichern in der Leber, sodass der B<script type=

Bei Diabetikern, deren Blutzuckerspiegel lange Zeit schlecht eingestellt war, kann die Gegenregulation deutlich früher einsetzen – zum Beispiel schon bei Blutzuckerwerten um  100 bis 150 mg/dl (5,6 bis 8,3 mmol/l).

Auch die Unterzucker-Warnzeichen treten dann schon bei höheren Werten auf. Im Einzelfall kann es passieren, dass die Gegenregulation ganz oder teilweise ausbleibt.



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www.diabetes-ratgeber.net; 25.08.2009, aktualisiert am 26.03.2012
Bildnachweis: W&B/Szczesny, W&B/ Kühn

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