Yoga ist eine mehr als 2000 Jahre alte philosophische Lehre aus Indien, aus der sich zahllose moderne Formen entwickelt haben
Mit Yoga konnte sich Birgit A. lange nicht anfreunden. „Diese seltsamen Verrenkungen – ohne mich!“, dachte die 47-Jährige. Bis sie von einer Freundin überredet wurde, sie in ihre Yogagruppe zu begleiten. „Die Übungen waren so einfach, dass ich ohne Probleme mitmachen konnte“, sagt sie. „Und das Beste: Schon nach dem ersten Mal fühlte ich mich energiegeladener und weniger gestresst.“
Yoga boomt. Allein in Deutschland haben es rund fünf Millionen Menschen für sich entdeckt. Um beweglicher und gelassener zu werden, nehmen sie die unterschiedlichsten Körperhaltungen ein, sogenannte Asanas: Sie balancieren auf einem Bein im „Baum“, stemmen sich auf allen vieren in den „Hund“ oder biegen sich auf dem Bauch liegend zur „Kobra“.
Manche Leute sehen im Yoga nur indisch angehauchte Turnübungen, für andere ist es eine Lebensphilosophie. In der ursprünglichen mehr als 2000 Jahre alten Lehre ist Yoga ein Weg zur Erleuchtung, zu dem neben Körper- und Atemübungen auch Gebote wie Gewaltverzicht oder Reinigungsrituale gehören. Aus dem klassischen Yoga hat sich später das eher körperorientierte Hatha-Yoga entwickelt, das in westlichen Ländern am häufigsten praktiziert wird.
Daniela Pichleritsch / Diabetes Ratgeber;
12.02.2010, aktualisiert am 05.12.2011
Bildnachweis: iStock/Webphotographeer
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