"Alterszucker":
Typ-2-Diabetes

Beim Diabetes mellitus vom Typ 2 bildet die Bauchspeicheldrüse zumindest zunächst noch eigenes Insulin. Das Hormon kann seine Wirkung aber nicht wie bei gesunden Personen entfalten

Blutzuckerkontrolle: So lassen sich zu hohe Werte identifizieren

Diabetes mellitus vom Typ 2 wird oft als "Alterszucker" bezeichnet, obwohl inzwischen auch immer mehr junge Menschen daran erkranken. Beim Diabetes-Typ-2 bildet die Bauchspeicheldrüse anfangs noch genügend Insulin. Dieses Hormon bewirkt normalerweise eine Senkung des Blutzuckerspiegels, indem es die Zellen des Körpers dazu anregt, Zucker aufzunehmen. Bei Typ-2-Diabetikern sind die Körperzellen jedoch unempfindlich gegenüber Insulin geworden. Die Folge: Der Blutzucker bleibt hoch und die Bauchspeicheldrüse schüttet noch mehr Insulin aus, um ihn zu senken. Irgendwann sind ihre Kapazitäten erschöpft und sie macht schlapp: Die Insulinproduktion versiegt.

 

Bei der Behandlung eines Typ-2-Diabetes spielt die Umstellung der Lebensweise eine große Rolle: Eine gesunde und bewusste Ernährung, mehr Bewegung und der Abbau überflüssiger Pfunde sind wichtige Pfeiler der Therapie. Medikamente können ebenfalls helfen, den Blutzuckerspiegel wieder ins Lot zu bringen. Genügen diese Maßnahmen alleine nicht, ist es nötig, die Krankheit mit Insulin in Form von Spitzen zu behandeln.