Arteriosklerose kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Dazu zählt unter anderem der Schlaganfall, eine Durchblutungsstörung im Gehirn, die zum Untergang von Nervenzellen führt. Die Folge können unter anderem Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen oder Bewusstlosigkeit sein.
Doch nicht immer muß es so weit kommen: Durchblutungsstörungen in den gehirnversorgenden Gefäßen können auch nur vorübergehend bestehen. Mediziner sprechen dann zum Beispiel von einer TIA, einer transitorischen ischämischen Attacke. Wie das PRIND – das prolongierte reversible ischämische neurologische Defizit - ist auch die TIA ein Vorbote eines Schlaganfalls und sollte daher unbedingt ernst genommen werden. Bei einer TIA dauert es definitionsgemäß nur Minuten bis höchstens einen Tag, bis die Symptome wieder verschwinden, während das PRIND länger anhält. Auch hier sind die Funktionsstörungen jedoch nicht dauerhaft, sondern bestehen maximal einige Tage.
Doch egal ob TIA, PRIND oder Schlaganfall: Treten entsprechende Symptome auf, sollte in jedem Fall unverzüglich der Notarzt alarmiert werden. Denn "Zeit ist Hirn" – die Behandlung eines Schlaganfalls muss so früh wie möglich einsetzen, um den Schaden an den Gehirnzellen gering zu halten.