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Magenband

17.01.2013
Magenband (Schematische Darstellung)

Das Einsetzen eines Magenbandes ist ein chirurgisches Verfahren zur Förderung der Gewichtsabnahme bei Fettleibigkeit (Adipositas). Das Magenband verkleinert den Magen, so dass schneller ein Sättigungsgefühl entsteht.

Mit Hilfe eines speziellen Endoskops (Laparoskop) wird ein elastisches Silikonband um einen Teil des Magens gelegt. Das Band teilt den Magen wie eine Sanduhr auf: Ein kleiner "Vormagen" liegt oberhalb des Bandes, der Rest des Magens unterhalb davon. Durch den Engpass gelangt die Nahrung nur langsam in den Restmagen.

Magenband: Verkleinerter Magen ist schneller gefüllt

Das Magenband reduziert das Magenvolumen auf nur etwa 20 bis 30 Milliliter, die schon durch kleine Mahlzeiten schnell gefüllt sind. So entsteht bereits bei kleinen Nahrungsmengen ein Sättigungsgefühl. Der Effekt des Magenbandes in Form einer Gewichtsabnahme ist durch Studien belegt.

Das Verfahren ist spezialisierten Klinikzentren vorbehalten. Der Eingriff lässt sich durch Entfernen des Magenbandes wieder rückgängig machen.