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Makroangiopathie

Makroangiopathien sind Schädigungen der großen Blutgefäße. Sie können bei Diabetes eine Folge von erhöhten Blutzuckerwerten sein

aktualisiert am 20.02.2017
Makroangiopathie

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Krankhafte Veränderungen der großen Blutgefäße im Körper heißen Makroangiopathien. Häufig liegt dabei eine Arteriosklerose vor, eine Gefäßverkalkung.

Wichtige Ursachen für eine Makroangiopathie sind Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte bei Diabetes. Bei Menschen mit der Zuckerkrankheit kommt es deswegen häufiger und früher als bei Gesunden zu Ablagerungen in den Blutbahnen. Diese können je nach betroffenem Gefäß verschiedene Folgekrankheiten nach sich ziehen.

Bei einer Mikroangiopathie sind dagegen die kleinen Blutgefäße etwa auf der Netzhaut im Auge (diabetische Retinopathie) oder in den Nieren (diabetische Nephropathie) betroffen. Die Entstehungsmechanismen gleichen denen der Makroangiopathie.

Zum Schutz der Gefäße ist bei Diabetes eine gute Einstellung der Blutzuckerwerte wichtig. Außerdem gilt es gegebenenfalls weitere Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck zu behandeln sowie Zigarettenkonsum zu unterlassen.