Die diabetische Makulopathie

Wenn die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens in Mitleidenschaft gezogen wird, droht Retinopathie-Patienten ohne rasche Behandlung die Erblindung
aktualisiert am 02.10.2014

Gesunde Augen: Eine Makulapathie sollte unbedingt ein Augenarzt behandeln

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Bei Patienten mit diabetischer Retinopathie kann ein sogenanntes Makulaödem auftreten. Die Makula ("gelber Fleck") ist ein etwa fünf Millimeter großer Bereich in der Mitte der Netzhaut, in dem sich die größte Dichte von Sehzellen befindet.

Makulaödem: Schwellung gefährdet Augenlicht

Wenn im Rahmen der Retinopathie Flüssigkeit, Eiweiß und Fette aus den schadhaften Gefäßen austreten, schwillt die Netzhaut an. Netzhautschäden in äußeren Bereichen werden oft gar nicht bemerkt. Eine Schwellung (Ödem) im Bereich der Makula, dem Ort des schärfsten Sehens, führt dagegen dazu, dass der Betroffene verschwommen sieht und in kürzester Zeit erblinden kann.

Das Makulaödem kann der Augenarzt bei einer Augenspiegelung diagnostizieren. Bereits wenn der Patient noch keine Beeinträchtigungen merkt, kann ein Makulaödem vorliegen, das das Sehvermögen bedroht.

Therapie der Makulopathie

Um einer Makulopathie vorzubeugen oder eine weitere Verschlechterung zu verhindern, gelten dieselben Empfehlungen wie bei der diabetischen Retinopathie (siehe Kapitel "Vorbeugung").

Wie bei der Retinopathie ist die Lasertherapie der Grundpfeiler der Behandlung. Der Arzt kann jedoch auch Medikamente in den Glaskörper einspritzen, die den Verlauf einer Makulopathie günstig beeinflussen (siehe Kapitel "Therapie").


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