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Grauer Star

Die Linsentrübung ist eine häufige Augenerkrankung im Alter. Diabetes erhöht das Risiko für einen Grauen Star

aktualisiert am 04.03.2016
Seniorin mit Brille

Ein Grauer Star lässt sich anfangs mit einer Brille ausgleichen


Der Graue Star ist eine Augenkrankheit, die auch als "Katarakt" oder schlicht "Linsentrübung" bekannt ist. Er ist über 40 Prozent aller Erblindungen weltweit verantwortlich. Der Graue Star tritt bevorzugt ab dem 60. Lebensjahr auf, umgangssprachlich ist dann vom "Altersstar" die Rede. Jüngere Menschen können aber ebenfalls erkranken.

Die Linse im Auge verliert bei dem Leiden zunehmend an Elastizität. Das Blickfeld trübt sich, verliert an Kontrast. Betroffene sehen wie durch einen Schleier.

Rückgängig machen lässt sich der Linsenschaden nicht. Zum Teil kann eine Brille oder Kontaktlinsen die Sehprobleme zu Beginn ausgleichen. Langfristig bleibt nur die Möglichkeit, die geschädigte Linse mittels Operation durch eine Kunstlinse zu ersetzen.

Wie ein Grauer Star entsteht, ist noch nicht endgültig geklärt. Um das Risiko zu verringern, werden aber gut eingestellte Blutzuckerwerte und der Verzicht auf Zigaretten empfohlen.

Außerdem sollten die Augen durch UV-Schutzgläser vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Für Menschen mit Diabetes gilt zudem die Empfehlung, sich einmal jährlich bei einem Augenarzt untersuchen zu lassen.