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Netzhautablösung

Löst sich die Netzhaut ab, kann der Betroffene erblinden. Als Risikofaktoren gelten unter anderem Kurzsichtigkeit und Diabetes

04.11.2015
Illustration einer Netzhautablösung

Ziehen Fasern des Glaskörpers an der Netzhaut, kann diese einreißen


Die Netzhaut befindet sich auf der Innenwand des Auges. Mit ihren lichtempfindlichen Sinneszellen ist sie zum Sehen unerlässlich. Verschiedene Erkrankungen können dazu führen, dass sich die Netzhaut von der darunter liegenden Schicht ablöst. Häufige Ursache ist ein Riss in der Netzhaut. Dieser kann zum Beispiel entstehen, wenn der Glaskörper, also der Augeninnenraum, schrumpft und dabei an der Netzhaut zieht. Eine Netzhautablösung führt ohne Gegenmaßnahmen zur Erblindung.

Risikofaktoren sind ein fortgeschrittener diabetischer Netzhautschaden, ausgeprägte Kurzsichtigkeit, eine Operation wegen eines grauen Stars mit Ersatz der Linse, ein schwerer Schlag auf das Auge sowie eine bekannte Netzhautablösung in der Familie.

Operation bei abgelöster Netzhaut

Warnzeichen können Lichtblitze, schwarze Punkte, verzerrtes Sehen, Schatten oder Schleier sein. Allerdings müssen diese Symptome nicht auftreten.

Die Behandlung richtet sich danach, wie weit die Netzhautablösung fortgeschritten ist. Bestehen nur Risse in der Netzhaut, kann der Arzt mit einem Laser die betroffene Stelle veröden. Hat die Netzhaut sich gelöst, stehen verschiedene Operationen zur Auswahl, um die Sehkraft zu erhalten.