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Netzhautblutung

Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte können bei Diabetes die Gefäße der Netzhaut schädigen. Dies wiederum kann Blutungen zur Folge haben

aktualisiert am 20.07.2016
Augenhintergrund mit Retinopathie vor Lasertherapie

Netzhaut: Die Einblutungen sind als dunkle Flächen zu erkennen


Erhöhte Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus können die kleinen Blutgefäße der Netzhaut im Auge beschädigen. In der Fachsprache ist dann von einer diabetischen Retinopathie die Rede.

An den Gefäßen bilden sich dann Aussackungen, auch die Gefäßwände werden oft durchlässiger. Als Folge kann es zu Einblutungen in die Netzhaut kommen.

Zudem können sich bei einer Retinopathie neue schadhafte Blutgefäße bilden, die aus der Netzhaut in den Glaskörper wuchern und dort zu Einblutungen führen. Die Betroffenen sehen plötzlich schwarze Punkte als Rußregen. In diesem Fall sofort einen Arzt aufsuchen.

Ohne rechtzeitige Behandlung kann die diabetische Retinopathie bis zur Erblindung führen. Um sich vor der Krankheit zu schützen, sollten Diabetespatienten auf eine gute Blutzuckereinstellung und gute Blutdruckwerte achten.