Symptome: Anzeichen für eine Retinopathie

Wer eine Netzhautschädigung (Retinopathie) hat, merkt oft lange nichts davon. Wenn Sehstörungen auftreten, ist sofort eine Untersuchung beim Augenarzt ratsam

aktualisiert am 27.02.2018
Augen

Eine Retinopathie macht zunächst meist keine Beschwerden


Die diabetische Retinopathie verläuft anfangs meist völlig unbemerkt. Sehstörungen und andere Beschwerden treten in der Regel erst bei fortgeschrittenen Netzhautschäden auf. Dann kann es beispielsweise sein, dass Betroffene nur noch verschwommen und unscharf sehen. Kommt es zu Einblutungen in den Glaskörper des Auges, können plötzlich schwarze Punkte im Gesichtsfeld auftauchen (sogenannter Rußregen). In solchen Fällen sofort zum Augenarzt gehen.

Notfall Netzhautablösung: Lichtblitze und Rußregen

Wenn sich die Netzhaut plötzlich von ihrer Unterlage ablöst, kann das zu Lichtblitzen und Rußregen führen. Ist der Teil der Netzhaut betroffen, auf dem sich die Makula (Bereich des schärfsten Sehens) befindet, nimmt der Betroffene wie Welt wie durch einen dunklen Vorhang wahr. Die Netzhautablösung kann bis zur kompletten Erblindung führen.

Augenspiegelung wichtig zur Früherkennung

Da Symptome in frühen Stadien einer Netzhautschädigung fehlen, ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung um so wichtiger. Mit Hilfe einer Augenspiegelung kann ein Augenarzt schon früh Anzeichen für eine Retinopathie erkennen. Wie die Augenspiegelung abläuft und wie häufig Menschen mit Diabetes ihre Augen überprüfen lassen sollten, lesen Sie im folgenden Kapitel "Diagnose".


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