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Wie häufig bei Diabetes den Blutzucker messen?

Ob und wie oft Diabetiker ihren Blutzucker kontrollieren sollten, hängt vor allem von der Art des Diabetes, der Behandlungsform sowie der Stabilität des Stoffwechsels ab

aktualisiert am 22.11.2016
Seitenstechen beim laufen

Wer Insulin spritzt, sollte seinen Blutzucker bei Sport im Auge behalten


Wie oft Sie Ihren Zucker kontrollieren müssen, hängt vor allem von der Art Ihrer Diabetestherapie ab – und davon, wie stark Ihre Werte schwanken. Viele Typ-2-Diabetiker nehmen zum Beispiel Medikamente, die den Blutzucker zwar senken, aber keine Unterzuckerungen auslösen, etwa Metformin. In diesen Fällen reicht es oft, den Blutzucker und den Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) alle drei bis sechs Monate beim Arzt messen zu lassen.

Bei Insulintherapie mehrmals täglich

Am häufigsten sollten Diabetiker messen, die Insulin spritzen und die Dosis selbstständig an den Bedarf anpassen. Dazu benötigen sie im Durchschnitt vier bis sieben Messungen täglich: etwa vor den Hauptmahlzeiten und vor dem Schlafengehen, aber auch bei Verdacht auf eine Unter­zuckerung oder bevor man sich ans Steuer setzt.

Tagesprofil bei festem Spritzschema

Wer fixe, vom Arzt festgelegte Insulinmengen spritzt und stabile Zuckerwerte hat, für den genügt es häufig, einmal pro Woche ein "Tagesprofil" zu machen und zum Beispiel vor und zwei Stunden nach den Mahlzeiten sowie vor dem Zubettgehen seinen Zucker zu messen. Auf diese Weise kann der Arzt erkennen, ob möglicherweise eine Therapieänderung nötig ist.

Gemessene Werte festhalten

Unabhängig davon, wie häufig Sie Ihren Wert kontrollieren: Dokumentieren Sie die Ergebnisse im Blutzucker-Tagebuch, handschriftlich oder am Computer. So behalten Sie den Überblick, und Ihr Arzt oder die Diabetesberaterin kann Ihnen besser dabei helfen, die Therapie zu optimieren.


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