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Typ-1-Diabetes: Diagnose

Ein Typ-1-Diabetes lässt sich mithilfe eines einfachen Blutzuckertests feststellen

aktualisiert am 08.05.2017
Blutproben

Blutproben helfen, die Diagnose Diabetes Typ 1 zu sichern


Entscheidend für die Diagnose eines Typ-1-Diabetes ist die Zuckerkonzentration im Blut. Ein Arzt kann sie mit verschiedenen Verfahren bestimmen. Ein Diabetes liegt vor bei:

  • einem Blutzuckerwert von 200 mg/dl (11,1 mmol/l) oder mehr zu einem beliebigen Zeitpunkt
  • einem Nüchtern-Blutzuckerwert von 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder mehr im venösen Plasma
  • einem Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) von 6,5 Prozent (48 mmol/mol) oder mehr

Die Diagnose Diabetes gilt als gestellt, wenn ein zweiter Test am nächsten Tag das Ergebnis bestätigt. Ein oraler Glukosebelastungstest (OGTT), wie er zur Diagnose eines Typ-2-Diabetes häufig zum Einsatz kommt, ist beim Typ 1 in aller Regel nicht nötig.

Bei Zweifeln am Diabetes-Typ ist es sinnvoll, nach Autoantikörpern zu suchen, die für die jeweilige Form typisch sind. Hat zum Beispiel ein älterer Mensch erhöhte Blutzuckerwerte, liegt der Verdacht auf einen Typ-2-Diabetes nahe. Der Antikörper-Test kann dann dazu beitragen, die richtige Diagnose zu finden.


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