{{suggest}}


Sekundärversagen

Zeigt eine Therapie mit Sulfonylharnstoffen bei Typ-2-Diabetes nach ersten Erfolgen nicht mehr die gewünschte Wirkung, sprechen Ärzte von einem Sekundärversagen

20.11.2015
Frau nimmt Medikament mit Milch ein

Sulfonylharnstoffe regen die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse an


Bei einem Sekundärversagen ist der Blutzucker eines Patienten mit Typ-2-Diabetes nicht mehr ausreichend mit Sulfonylharnstoffen einstellbar, nachdem die Behandlung zunächst noch Erfolge gezeigt hatte. Ursache ist, dass die Insulinproduktion in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse nachlässt. Das ist bei einem langjährigen Typ-2-Diabetes oft der Fall. Der Beginn einer Insulintherapie kann dann notwendig sein.

Sulfonylharnstoffe regen die Beta-Zellen an, verstärkt Insulin herzustellen. Ohne eine gewisse Eigenproduktionzeigen die Medikamente deshalb nicht die gewünschte Wirkung.

Von einem Primärversagen ist die Rede, wenn eine Therapie mit Sulfonylharnstoffen von Beginn an nicht erfolgreich verläuft.