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Typ-2-Diabetes: Diagnose

Ein Typ-2-Diabetes lässt sich mit einer einfachen Blutzuckerkontrolle feststellen

aktualisiert am 16.06.2020

Der Hausarzt kann oft schon mithilfe eines einfachen Blutzuckertests feststellen, ob ein Typ-2-Diabetes vorliegt. Zum Sichern der Diagnose muss der Zucker aus dem Venenblut bestimmt werden, das der Arzt am Arm abnimmt.

Ein Diabetes gilt als nachgewiesen, wenn:

  • der Blutzuckerspiegel bei mindestens zwei unabhängigen Messungen nüchtern 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder höher beträgt.
  • der Blutzuckerspiegel (nüchtern oder nicht) bei mindestens zwei unabhängigen Messungen über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) beträgt oder.
  • der Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c 6,5 Prozent (48 mmol/mol) oder höher beträgt.

Bei gesunden Menschen liegt der Nüchternblutzucker meist unter 100 mg/dl (5,6 mmol/l). Nüchternwerte zwischen 100 und 125 mg/dl weisen auf einen Prädiabetes hin, eine Diabetes-Vorstufe.

In Zweifelsfällen hilft ein Zuckerbelastungstest, die Diagnose zu sichern (oraler Glukosetoleranztest, kurz: OGTT). Dabei erhält der Patient vom Arzt eine genau festgelegte Glukoselösung zum Trinken. Vorher muss er 10 bis 16 Stunden nüchtern geblieben sein und sich drei Tage lang kohlenhydratreich ernährt haben. Vorab und zwei Stunden nach dem Trinken der Glukoselösung wird der Blutzuckerspiegel im Venenblut bestimmt. Steigt der Wert dabei auf über 200 mg/dl (11,1 mmol/l), ist der Diabetes bestätigt.


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