Typ-2-Diabetes: Diagnose

Ein Typ-2-Diabetes lässt sich mit einer einfachen Blutzuckerkontrolle feststellen

aktualisiert am 28.02.2017
Blutproben

Erhöhte Zuckerwerte im Blut lassen sich mit einfachen Labortests nachweisen


Ein Arzt kann mit Hilfe eines Blutzuckertests feststellen, ob ein Diabetes vorliegt. Dabei gibt es mehrere Grenzwerte, bei denen die Zuckerkrankheit als nachgewiesen gilt:

  • Wenn der Blutzuckerspiegel nüchtern 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder höher beträgt (Messung im venösen Plasma).
  • Wenn im kapillären Vollblut ein Nüchternwert von 110 mg/dl (6,1 mmol/l) oder höher vorliegt.
  • Wenn zu einem beliebigen Zeitpunkt (nicht nüchtern) ein Blutzuckerwert über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) gemessen wird.
  • Wenn der Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c bei 6,5 Prozent (48 mmol/mol) oder höher liegt.

Normal ist ein Nüchternblutzucker unter 100 md/dl (5,6 mmol/l). Nüchternwerte zwischen 100 und 125 mg/dl können auf einen Prädiabetes, also eine Diabetes-Vorstufe, hinweisen.

Goldstandard für die Diagnose eines Diabetes ist der Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest). Dabei bekommt der Patient eine Lösung mit 75 Gramm Glukose zu trinken. Steigt der Blutzucker nach zwei Stunden auf über 200 mg/dl (11,1 mmol/l), ist der Diabetes bestätigt.


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