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Typ-2-Diabetes: Symptome

Typ-2-Diabetes verursacht anfangs meistens kaum Beschwerden. Deshalb kann er lange unentdeckt bleiben

aktualisiert am 16.06.2020

Typ-2-Diabetes verursacht lange Zeit keine Beschwerden. Deshalb bleibt er oft viele Jahre unentdeckt. Häufig wird die Krankheit festgestellt, wenn Patienten aus einem anderen Grund im Krankenhaus behandelt werden – zum Beispiel wegen eines Herzinfarkts, der durch den Diabetes gefördert wurde.

Dennoch gibt es mehrere Anzeichen, die auf einen Diabetes hinweisen können. Bei einem erhöhten Blutzuckerspiegel treten etwa häufiges Wasserlassen, Durst und trockene, juckende Haut als Symptome auf. Denn wenn der Blutzuckerspiegel steigt, versucht der Körper, überschüssigen Zucker mit dem Urin auszuscheiden. Der Harndrang erhöht sich, Betroffene verspüren vermehrt Durst.

Anzeichen, die auf erhöhte Blutzuckerwerte hindeuten:

  • Abgeschlagenheit
  • Neigung zu Infektionen
  • schlecht heilende Wunden
  • trockene oder juckende Haut
  • vermehrter Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • Infektionen im Genitalbereich

Da die Zuckerkrankheit das Abwehrsystem schwächt, sind Menschen mit Diabetes auch anfälliger für Infektionskrankheiten wie beispielsweise Fuß- oder Scheidenpilz und Blasenentzündungen. Auch Erkältungen oder Grippeerkrankungen treffen sie häufiger. Wundheilungsstörungen können zudem auf eine Durchblutungsstörung hinweisen, die bei Diabetes ebenfalls häufiger auftritt.

Ein weiterer Grund, warum der Diabetes oft nicht bemerkt wird: Diese Beschwerden sind sehr unspezifisch. Das heißt, für sie gibt es eine Reihe von möglichen Ursachen, und viele Menschen bringen sie nicht mit einem Diabetes in Verbindung, sondern schieben sie zum Beispiel einfach auf das Alter. Wer eines oder mehrere dieser Symptome an sich feststellt, sollte aber unbedingt seinen Blutzucker überprüfen lassen, um nicht einen Diabetes zu übersehen.


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