AGE

AGEs (Advanced Glycation Endproducts) sind Verbindungen von Glukose mit Fetten oder Eiweißen. Sie sollen an der Entstehung von diabetischen Folgeschäden beteiligt sein

24.07.2015
So entsteht ein Gefäßverschluss (Schematische Darstellung)

AGEs können Kalkablagerungen an den Gefäßeninnenwänden fördern


Abkürzung für Advanced Glycation Endproducts. AGEs entstehen durch die dauerhafte Anlagerung von Traubenzucker (Glukose) an Eiweiß- und Fettverbindungen, deren Funktion dadurch verändert wird. Langfristig überhöhte Blutzuckerwerte bei Diabetes, oxidativer Stress, aber auch Nikotinkonsum fördern die AGE-Bildung.

AGEs sollen an der Bildung von Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) beteiligt sein und zu Schäden in den Blutgefäßen beitragen. Zudem werden sie mit der Entstehung diabetesbedingter Folgeerkrankungen an Augen, Nieren und Nerven in Verbindung gebracht.