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Acarbose

Acarbose dient als Medikament gegen Diabetes Typ 2 dazu, rasche Blutzuckeranstiege nach den Mahlzeiten zu verhindern

05.09.2013
Diabetesmedikament Acarbose

Acarbose zählt zu den Alpha-Glukosidasehemmern


Acarbose ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Alpha-Glukosidasehemmer. Er dient zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. Acarbose hemmt im Dünndarm ein Enzym, das Zwei- und Mehrfachzucker aus Kohlenhydraten in Einfachzucker wie Glukose spaltet.

Acarbose verhindert rasche Blutzuckeranstiege

Weil Kohlenhydrate nach Einnahme von Acarbose verzögert aufgespalten werden, gelangt die Glukose langsamer aus dem Darm ins Blut. Dadurch lassen sich vor allem rasche Blutzuckeranstiege nach den Mahlzeiten abfangen.

Die blutzuckersenkende Wirkung der Acarbose ist geringer als die anderer oraler Antidiabetika wie Metformin oder Sulfonylharnstoffe. Allerdings begünstigt Acarbose keine Gewichtszunahme, wie sie beispielsweise unter Sulfonylharnstoffen häufig ist. Unterzuckerungen treten bei Acarbose relativ selten auf.

Acarbose kann in Kombination mit den genannten Medikamenten angewendet werden. Es wird auch eingesetzt, wenn eine diabetesgerechte Ernährung allein nicht ganz ausreicht, um den Zuckerstoffwechsel zu verbessern.

Mögliche Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich

Mögliche Nebenwirkungen einer Acarbose-Behandlung sind Blähungen, Darmgeräusche, Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Übelkeit, vor allem zu Behandlungsbeginn und bei zu hoher Dosierung.