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Arterielle Verschlusskrankheit

Veränderungen an den Gefäßwänden können zu Durchblutungsstörungen in den Arterien führen – auch arterielle Verschlusskrankheit genannt

aktualisiert am 03.04.2018
Ultraschalluntersuchung der Blutgefäße

Mittels Ultraschall-Untersuchung überprüft der Arzt die Durchblutung der Beinarterien


Unter der arteriellen Verschlusskrankheit (AVK) verstehen Ärzte eine Durchblutungsstörung in den Arterien, die meist durch Veränderungen der Gefäßwände (Arteriosklerose, "Verkalkung") verursacht wird. Die AVK spielt häufig eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines diabetischen Fußsyndroms. Neben einer erblichen Veranlagung erhöhen insbesondere Bluthochdruck, Rauchen, schlechte Blutfettwerte und Diabetes das Risiko für eine AVK.

Besteht eine AVK vor allem in den Extremitäten, heißt sie auch periphere arterielle Verschlusskrankheit. Typische Symptome sind beispielsweise Schmerzen in den Beinen, die bei Belastung auftreten und sich in Ruhe wieder bessern. Diese Hinweise können bei Menschen mit Diabetes aber fehlen, wenn die Nerven bereits geschädigt sind.

Weg zur Diagnose: Arztgespräch, gründliche Untersuchung

Erste Hinweise für die Diagnose einer AVK liefern dem Arzt das Gespräch mit dem Patienten und die körperliche Untersuchung. Von Interesse sind zum Beispiel typische Symptome, Risikofaktoren oder Vorerkrankungen. Bei der körperlichen Untersuchung achtet der Arzt vor allem auf die Gefäßpulse, die Hautfarbe und -temperatur an den Beinen, mögliche Gefäßgeräusche und Auffälligkeiten des Herzens.

Ein Vergleich der Blutdruckwerte an den Knöcheln (hier: Dopplerdruckmessung) und Armen sowie eine Ultraschalluntersuchung (Duplexsonografie) der Gefäße sind aufschlussreiche, weiterführende Untersuchungen. Mit den genannten Maßnahmen lassen sich arterielle Gefäßerkrankungen meist schon zuverlässig feststellen.