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Autonome Neuropathie

Bei einer autonomen Neuropathie sind die Nerven an Organen geschädigt. Verschiedene Organe können betroffen sein

31.07.2015
Bauchschmerzen

Magenbeschwerden können eine Folge einer autonomen Neuropathie sein


Von autonomer Neuropathie sprechen Ärzte, wenn Teile des vegetativen Nervensystems gestört sind, das die Steuerung der inneren Organe übernimmt. Ein Diabetes ist eine häufige Ursache für diese Störung.

Verschiedene Organe können bei einer autonomen Neuropathie betroffen sein: beispielsweise das Herz, die Blase oder der Magen. Dementsprechend kann sich das Nervenleiden mit verschiedenen Symptomen äußern. Sind die Nerven am Herzen geschädigt, können Herzrhythmusstörungen die Folge sein. Beeinträchtigte Magennerven können unter anderem zu Vollegefühl oder Übelkeit führen. Bei der Blase sind Probleme, den Harndrang zu kontrollieren, eine mögliche Auswirkung. Auch Potenzstörungen können infolge einer autonomen Neuropathie auftreten.

Diese Funktionsstörungen können sehr leicht sein und den Betroffenen kaum oder gar nicht beeinträchtigen, aber auch so gravierend ausfallen, dass der gewohnte Alltag nur noch sehr eingeschränkt beibehalten werden kann. Die Therapie orientiert sich an den Symptomen. Eine gute Blutzuckereinstellung ist wichtig, um weitere Schäden zu vermeiden.