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Basalrate bei Insulinpumpentherapie

Eine Insulinpumpe gibt fortlaufendend eine Menge ab, die dem Grundbedarf an Insulin entspricht – die sogenannte Basalrate

aktualisiert am 11.04.2018
Insulinpumpe, abgekoppelt beim Baden oder Duschen

Insulinpumpe: Die Basalrate deckt den Grundbedarf an Insulin ab


Die Basalrate bezeichnet bei der Insulinpumpentherapie den Grundbedarf an Insulin, der unabhängig von den Mahlzeiten besteht. Dieser lässt sich bei heutigen Insulinpumpen individuell und auch sogar pro Stunde verschieden einprogrammieren. Die Pumpe gibt die Insulinmenge dann automatisch über einen Kunststoffkatheter ab.

Basalrate schwankt oft im Tagesverlauf

Der basale Insulinbedarf ist meist nicht zu jeder Tageszeit gleich. Daher ist es wichtig, dass die pro Stunde abgegebene Basalrate optimal an die Bedürfnisse des Patienten angepasst ist. Manche Diabetiker benötigen zum Beispiel nachts weniger Insulin.

Die Kombination aus Basalrate und Bolusgaben zu den Mahlzeiten soll die natürliche Insulinausschüttung einer gesunden Bauchspeicheldrüse möglichst gut nachahmen. Die gibt ebenfalls fortlaufend kleine Dosen an Insulin ins Blut ab – und erhöhte Mengen nach Mahlzeiten.

Bolus deckt kurzfristigen Insulinbedarf

Zusätzlich zur Basalrate kann der Insulinpumpenträger per Knopfdruck deshalb zusätzliches Insulin abgeben, den Bolus.