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C-Peptid

C-Peptid entsteht in der Bauchspeicheldrüse als Nebenprodukt der Insulinbildung. Mit einer C-Peptid-Messung lässt sich die Funktion des Organs überprüfen

aktualisiert am 27.09.2016
Was Blut, Speichel, Urin dem Arzt verraten

Der C-Peptid-Gehalt im Blut lässt sich im Labor bestimmen


C-Peptid ist die Kurzform von "connecting peptid". In den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse entsteht Insulin in Form von Proinsulin. Dieses spaltet sich in je ein Molekül Insulin und C-Peptid auf. Während Insulin vor allem dazu dient, die Körperzellen für den im Blut befindlichen Traubenzucker zu öffnen, nimmt C-Peptid eine eher untergeordnete Rolle im Zellstoffwechsel ein.

C-Peptid Pro-Insulin (Schematische Darstellung)

Da zu jedem Insulinmolekül ein C-Peptid entsteht, kann eine Messung des C-Peptid-Gehalts im Blut zum Beispiel sinnvoll sein, um zu prüfen, ob und wie viel Insulin die Bauchspeicheldrüse bei Patienten mit Diabetes noch produziert. C-Peptid lässt sich im Blut besser nachweisen als Insulin, da dieses vergleichsweise schnell abgebaut wird.