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Diabetische Fetopathie

Eine diabetische Fetopathie kann bei erhöhten Blutzuckerwerten während der Schwangerschaft auftreten. Das Ungeborene wächst übermäßig, die Gefahr von Komplikationen ist erhöht

aktualisiert am 29.05.2018
Schwangere hält sich den Bauch

Diabetische Fetopathie: Erhöhter Blutzucker der Mutter kann dem Kind schaden


Die diabetische Fetopathie (Fetopathia diabetica) ist eine vorgeburtlich entstehende Entwicklungsstörung des Kindes, ausgelöst durch überhöhten Blutzucker der Mutter während der Schwangerschaft. Die verstärkte Zuckerzufuhr über die Plazenta löst eine Insulinüberproduktion des Kindes mit vermehrtem Fett- und Eiweißaufbau sowie übermäßigem Wachstum aus. Die Neugeborenen können mit hohem Geburtsgewicht zur Welt kommen.

Trotz der Übergröße besteht eine Unreife mancher Organe, insbesondere der Lungen. Atembeschwerden können die Folge sein. Auch Blutzuckerschwankungen und andere Störungen können auftreten. Eine möglichst normale Stoffwechsellage der Mutter während der Schwangerschaft, besser noch bereits vor der Empfängnis, kann einer diabetischen Fetopathie vorbeugen. Wichtig ist außerdem die Planung der Geburt in einer Klinik mit Perinatalzentrum oder zumindest perinatalem Schwerpunkt, um das Neugeborene ohne Trennung von der Mutter adäquat zu überwachen und zu behandeln.