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Freie Radikale

Freie Radikale sind sehr reaktionsfähige Stoffwechselprodukte und können im Körper verschiedene Schäden hervorrufen

aktualisiert am 26.06.2018
DNA Helix

Freie Radikale können das Erbgut von Körperzellen schädigen (im Bild: Modell eines DNA-Moleküls)


Freie Radikale sind zum Teil sehr reaktionsfreudige chemische Verbindungen. Sie entstehen im Körper im Rahmen normaler Stoffwechselprozesse durch Enzymreaktionen. Ihre Bildung kann durch Einflüsse von außen – etwa UV-Strahlung oder Substanzen im Zigarettenrauch – begünstigt werden. Der Körper benötigt für einige Stoffwechselabläufe freie Radikale. In erhöhten Mengen schaden sie aber wohl und können Zellveränderungen begünstigen, möglicherweise auch die Bildung von Krebsgeschwülsten.

Vitamine als Radikalfänger

Normalerweise verhindert ein Schutzsystem, dass die freien Radikale Überhand nehmen. Bei diesen Antioxidantien handelt es sich um körpereigene Enyzme sowie Inhaltsstoffe aus der Nahrung. Sie machen die freien Radikale unschädlich. Zu den Radikalenfängern gehören unter anderem die Vitamine Beta-Carotin, Vitamin E, Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse. Letztere Stoffe dienen den Pflanzen als Mittel zur Abwehr, auch als Farb-, Duft- und Aromaträger.

Täglich Obst (etwa zwei Portionen) und Gemüse (etwa drei Portionen) essen kann deshalb dazu beitragen, dass das Gleichgewicht aus freien Radikalen und ihren Gegenspielern nicht aus dem Lot gerät.