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Injektionsareale

Damit Insulin richtig wirkt, wird es in der Regel in bestimmte Körperstellen gespritzt

aktualisiert am 02.06.2021

Damit sich Insulin nach dem Spritzen zuverlässig verteilt, sollte es ins Unterhautfettgewebe gespritzt werden. Eine zu tiefe Injektion in den Muskel oder eine zu flache in die oberste Hautschicht verändern den Eintritt der Wirkung und sollten vermieden werden. Vom Muskel aus gelangt Insulin weitaus schneller ins Blut. Außerdem bereitet das Spritzen in den Muskel oft Schmerzen.

Geeignete Körperstellen für Insulininjektionen sind Bauch, Oberschenkel und Gesäß. Sie sind zum einen gut zu erreichen, außerdem ist die Gefahr einer versehentlichen Injektion in den Muskel bei korrekter Spritztechnik eher gering. Vom früher häufig auch genannten Oberarm raten Experten heute ab, weil hier die Gefahr einer Injektion in den Muskel groß ist.

In den Bauch gespritztes Insulin verteilt sich am schnellsten. Hierhin spritzen Betroffene oft das zu den Mahlzeiten oder zur Korrektur eines hohen Blutzuckerwertes benötigte Normalinsulin oder schnell wirkende Insulinanaloga.

Das für den Grundbedarf benötigte lang wirkende Insulin wird am besten in Oberschenkel oder Gesäß gespritzt, von wo aus es sich langsamer als vom Bauch aus verteilt.

Welche Körperstelle individuell am besten geeignet ist, sollten Betroffene aber mit ihrem Arzt klären.

Wichtig ist sowohl an Bauch als auch an Oberschenkel und Gesäß, die Spritzstelle jedes mal zu wechseln. Sonst können sich an der betreffenden Stelle Gewebsverhärtungen bilden, die die Insulinwirkung verzögern.


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