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Inselzellantikörper

Beim Typ-1-Diabetes zerstört meist das Immunsystem die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Oft sind entspechende Antikörper schon lange vor der Erkrankung im Blut feststellbar

aktualisiert am 10.10.2017
Frau im Labor

Antikörper lassen sich teils lange vor Ausbruch eines Typ-1-Diabetes nachweisen


Ein Typ-1-Diabetes entsteht, wenn sogenannte Inselzellantikörper die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse angreifen und zerstören. In diesen Inselzellen sitzen die Beta-Zellen, die das Hormon Insulin herstellen. Ein Mangel an Insulin führt hier zu Typ-1-Diabetes.

Entsprechende Inselzellantikörper sind oft schon Monate oder Jahre vor Ausbruch eines Typ-1-Diabetes nachweisbar. Ein Test auf diese Antikörper kann deswegen dazu dienen, vor Ausbruch der Krankheit zu überprüfen, ob jemand für einen Typ-1-Diabetes gefährdet ist.

Auch bei einem bereits bekannten Typ-1-Diabetes kann es sinnvoll sein, das Blut auf entsprechende Antikörper zu untersuchen. Manchmal ist unklar, welcher Diabetestyp beim Betroffenen konkret vorliegt. In diesem Fall kann der Nachweis von bestimmten Inselzellantikörpern den Verdacht auf Typ-1-Diabetes bestätigen.